ALCAR

Alcar oder Acetyl-L-Carnitin ist eine chemische Version eines populären Nahrungsergänzungsmittels für Sportler, nämlich L-Carnitin. Es ist für viele verschiedene Körperfunktionen von außerordentlicher Wichtigkeit. Darunter fallen der Stoffwechsel, das Gedächtnis und auch die Neuroplastizität. Als eine Modifizierung des bekannten Carnitins ist es sehr viel wirksamer und hat eine deutlich erhöhte Bioverfügbarkeit als das eigentliche Carnitin. Es wird auch anders verstoffwechselt als sein bekannterer Vorgänger. Anders als dieser wird ALCAR auch als Nootropikum auf dem Markt gehandelt, was bedeutet, dass es positive Auswirkungen auf die Gehirnfunktionen und den Verstand hat. Viele Menschen, die ALCAR nehmen, um ihre kognitiven Leistungen zu fördern, sagen, dass es die Klarheit ihrer Gedanken erhöhen kann und grundlegende mentale Aufgaben erheblich erleichtert.

ALCAR

Die Wirkung von ALCAR

Nach der Einnahme wird ALCAR durch den Darm in den Körper aufgenommen und gelangt von dort in den Blutstrom. Anders als viele andere Mittel ist es dazu in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke mühelos zu überqueren und kann so sehr schnell in das zentrale Nervensystem eindringen. Ab hier wirkt es, indem es die Bausteine für den wichtigen Neurotransmitter Acetylcholin liefert. Dieser einflussreiche Neurotransmitter wird für eine lange Reihe kognitiver Funktionen verantwortlich gemacht. Es wird zum Beispiel eine große Einflussnahme auf die Formierung von Erinnerungen, auf das Lernen und die Lernkapazität, auf den Abruf von Informationen, auf die Aufmerksamkeit, den Fokus und die Konzentration angenommen. ALCAR wird im Köper zunächst in eine seiner Aminosäurenkomponenten aufgesplittet, nämlich L-Carnitin. Ab hier werden die Acetylkomponenten weiter aufgespalten, die sich dann mit im Körper enthaltenem Cholin verbinden und in einem weiteren enzymatischen Prozess in Acetylcholin umgewandelt werden. Das bedeutet wiederum, dass ALCAR besonders in Verbindung mit Cholin hervorragende Wirkungen zeigt. Von ALCAR wird auch angenommen, dass es ein starker Antioxidant ist und eine schützende Funktion auf die Gehirnzellen hat. Es bekämpft freie Radikale und schützt so die Zellen vor Zelltod und Zellschädigungen. Dabei hat es eine beruhigende Wirkung.

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Die Vorteile von ALCAR

Vorteile, die ALCAR mit sich bringt werden normalerweise auf die Fähigkeit zurückgeführt, bei der Bildung von Acetylcholin zu helfen. Die gesteigerte Produktion dieses wirkungsvollen Neurotransmitters führt zu Vorteilen im Bereich des Gedächtnisses und zu einer größeren Lernkapazität. Nutzer berichten von schnellerem Abruf von Informationen und Erinnerungen und sogar von einer erweiterten Aufmerksamkeitsspanne sowie der verbesserten Fähigkeit, den Schwerpunkt der Aufmerksamkeit zu ändern. Eine bessere Konzentration, ein höherer Fokus und gedankliche Klarheit sind zusätzliche Vorteile. Einige Nutzer berichten sogar von verbesserter Sinneswahrnehmung. Diese Wirkung unterscheidet sich jedoch von Nutzer zu Nutzer. Zu diesen nootropischen Wirkungen gesellen sich bei ALCAR noch neuroprotektive Wirkungen, die die Zellen des Gehirns schützen und gesünder machen und somit für die Gesundheit des gesamten Hirns förderlich sind. Diese Effekte können sogar so weit gehen, dass ALCAR die Gesundheit des Herzens fördert. Darüber hinaus ist es ein starker Antioxidant. Das bedeutet, dass es dabei hilft, im Gehirn freie Radikale zu bekämpfen, was die Gesundheit der Zellen sicherstellt und somit auch zu einer gesteigerten Geschwindigkeit der Informationsübertragung zwischen den Zellen führt. Wie man sieht sind es bei ALCAR also zwei hauptsächliche Wirkungen. Die Erstere ist eher nootropischer Art und unterstützt das Gehirn, indem es seine Leistung effektiv fördert und denken leichter und produktiver macht. Die Zweite schützt die Zellen des Gehirns wirksam vor Schäden und stellt so die Sicherheit des kognitiven Systems sicher und kann nebenbei auch noch positive Effekte auf die Gesundheit unseres gesamten Körpers haben.

Die Dosierung von ALCAR

ALCAR wird am besten in Dosierungen zwischen 500 und 1000 mg eingenommen. Diese Mengen können natürlich auch auf einmal eingenommen werden. Empfehlenswerter ist es allerdings, sie über den Tag zu verteilen und das Mittel dadurch effektiver wirken zu lassen. Es ist immer ratsam, mit der niedrigsten wirksamen Dosis zu beginnen. Starten Sie also mit der Einnahme von 500 mg und steigern Sie diese so lange, bis Sie eine Wirkung bemerken. Vielleicht wird diese auch schon nach der ersten Einnahme eintreten. Können Sie eine Wirkung verspüren, erhöhen Sie die Menge des Mittels, die Sie einnehmen, nur noch langsam und lassen Sie Ihren Körper daran gewöhnen. Achten Sie auf die Effekte, die das Mittel auf Ihren Körper hat und erhöhen Sie die Dosis nur, wenn es Ihr Körper und Ihr Gefühl erlaubt. Überziehen Sie die empfohlene Dosierung nicht übermäßig außer es wird von einem vertrauenswürdigem Arzt unter Ihren persönlichen Voraussetzungen als sicher eingestuft. Dosierungen über 1000 mg erhöhen allerdings die Wahrscheinlichkeit dass Nebenwirkungen auftreten drastisch.

Die Nebenwirkungen von ALCAR

Die meisten Nebenwirkungen, von denen im Zusammenhang mit ALCAR berichtet wird, sind sehr leichter Ausprägung. Die Reihe der Nebenwirkungen beinhaltet vor allem Kopfschmerzen. Das könnte daran liegen, dass sehr viel mehr Acetylcholin im Gehirn vorhanden ist das die jeweiligen Rezeptoren überbeansprucht. Sollten Sie bei der Einnahme einer Cholinquelle in Kombination mit ALCAR Kopfschmerzen verspüren, stoppen Sie die Einnahme für eine Weile oder verringern Sie die Dosis. Sollten sich die Nebenwirkungen nicht vermindern, machen Sie eine Pause und nehmen Sie die nächste Dosis erst in ein oder zwei Wochen. Nach dieser Pause sollten Sie nicht sofort mit der normalen Dosis fortfahren, sondern die Dosierung wieder wie zu Anfang vom Minimum aus immer weiter erhöhen.

ALCAR in Stacks

ALCAR funktioniert normalerweise am besten, wenn es mit Cholin und anderen Nootropika gestackt wird. Die Cholinquelle, die in jedem Stack mit ALCAR vorhanden sein sollte ist sehr wichtig um Kopfschmerzen zu vermeiden und das Mittel optimal zu unterstützen. Alpha GPC und Citicolin sind qualitativ am hochwertigsten, führen aber aufgrund ihrer Stärke in Verbindung mit ALCAR des Öfteren zu Nebenwirkungen. Besser geeignet sind da schon Centrophenoxin und das sehr günstige Cholin Bitartrat. ALCAR wird auch manchmal zusammen mit Nootropika aus der Gruppe der Racetame zusammen eingenommen. Es hilft dabei die Effekte der Racetame zu erhöhen. Vor allem zusammen mit Piracetam, dem meistverkauften Nootropikum auf dem Markt, sind positive Effekte bekannt.

ALCAR – Mehr Acetylcholin von der anderen Seite

ALCAR erreicht seine starken positiven Wirkungen auf ähnlichem Wege wie viele Cholinquellen – es steigert die Produktion von Acetylcholin. Doch anders als diese Cholinquellen stellt es nicht dass Cholin für die Bildung von Acetylcholin zur Verfügung, sondern die Acetylbausteine, die ebenfalls nötig sind, um Acetylcholin zu bilden. Somit versorgt es den Körper von der anderen Seite mit notwendigen Bausteinen für das so wichtige Acetylcholin und ergänzt sich genau deswegen auch so gut mit Cholinquellen. Zusammen mit diesen und anderen Nootropika kann ALCAR sowohl nootropische als auch schützende Effekte aufweisen und ist somit perfekt dazu geeignet, es in einen schon bestehenden Stack aufzunehmen oder sogar einen neuen Stack auf Basis von ALCAR und seinen einzigartigen Wirkmechanismen aufzubauen. Nichtsdestotrotz ist ALCAR vor allem in einem Stack eine Überlegung wert, wenn es darum geht, kognitive Funktionen zu verbessern und die Gesundheit des Gehirns aufrechtzuerhalten.

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