Racetame

Racetame sind eine der typischen und womöglich auch die älteste Gruppe der Stoffe, die man als Nootropika bezeichnet. Das erste Nootropikum war das in den frühen sechziger Jahren entdeckte Racetam mit dem Namen Piracetam. Mit den Wirkungen dieser Substanz wurden die Nootropika definiert und beschrieben und künftig entdeckte Stoffe nach diesem Schema eingeordnet. Die Racetame selber sind dabei sogar allesamt Ableitungen vom eben diesem großen Vorgänger aller Nootropika. Die Wirkungen, die Racetame gemein haben und die von Piracetam ausgehen, schließen jegliche Form von kognitiven Leistungssteigerungen mit ein. Nicht nur können sie die typischen nootropischen Wirkungen vorweisen wie etwa eine Verbesserung von Konzentration und Lernfähigkeit, sondern verbessern in vielen Fällen auch Stimmung und Motivation. Viele Ableitungen des Piracetams, die hier beschrieben werden, sind dabei deutlich stärker als der bekannte Urstoff. Darüber hinaus gibt es zwischen ihnen einige Unterschiede. Alle jedoch sind sie dafür bekannt, dass sie Gedankengänge erleichtern, die Fähigkeit zur Konzentration und Fokussierung verbessern, das Gedächtnis und den Abruf von Erinnerungen optimieren. Das alles einhergehend mit einer Verbesserung der Lernfähigkeit. Dazu verbessern sie den Bewegungsapparat, nehmen positiven Einfluss auf die Stimmung und haben oft eine Motivation steigernde Funktion. Dabei sind einige Stoffe wie das hochgelobte und bekannte Piracetam echte Allrounder, während andere besonders kognitive Leistungen fördern, deutlich stärker wirken oder zum Beispiel vor allem einen bestimmten Bereich wie etwa die Wahrnehmung und die Verarbeitung der Sinneseindrücke verbessern. Racetame haben darüber hinaus oft eine schützende Wirkung auf das zentrale Nervensystem und das Gehirn, was verschiedenen Wirkmechanismen zuzuschreiben ist. Auch wurden sie ursprünglich für die Anwendung als Antidepressiva entwickelt, bevor man ihre Leistungsfördernde Wirkung auf gesunde Menschen entdeckte und gründlich erforschte. Dennoch setzt man viele von ihnen auch im medizinischen Bereich zur Heilung von Depressionen, Demenz und anderen Erkrankungen des Geistes ein. So sind die meisten Racetame heute gut erprobt und als sicher eingestuft worden. Sie werden täglich von Millionen von Menschen genutzt, um ihre kognitive Leistung zu verbessern und um Alltag, Schule und Beruf besser und leichter meistern zu können.

Racetame Wirkung

Während die genauen Funktionsmechanismen oft nicht bekannt sind, gibt es doch viele Wirkungsweisen, die den meisten Racetamen gemein sind. Sie entfalten ihre Wirkung zum Beispiel vor allem, indem sie den Blutfluss im Gehirn steigern und damit dafür sorgen, dass dem Gehirn mehr Sauerstoff zukommt. Das erhöht die Leistung des Hirns generell, da es mehr Energie zur Verfügung hat und so viel mehr leisten kann als mit der regulären Sauerstoffzufuhr des Körpers. Diese erhöhte Blutzirkulation ist auch der Hauptgrund dafür, dass Racetame die Gesundheit der Nervenzellen des Gehirns langfristig steigern und damit einen stark schützenden Effekt haben. Racetame wirken auch, indem sie ein breites Spektrum von Rezeptoren im Gehirn beeinflussen und damit eine schnellere Übertragung von Informationen zwischen den einzelnen Neuronen ermöglichen. Entweder sie erreichen dies, indem sie die Sensibilität der Rezeptoren für den jeweiligen Neurotransmitter steigern, oder indem sie die Produktion eines Neurotransmitters anregen und damit den selben Effekt auslösen. Betroffene Neurotransmitter sind unter anderem das sehr wichtige Acetylcholin und bekannte Substanzen wie Serotonin und Dopamin. Diese Anzahl an wichtigen Neurotransmittern, auf die die Mittel einwirken, sind mitverantwortlich für ihre herausragende Wirkung. Eine dadurch erhöhte Aktivität zwischen den Neuronen führt dazu, dass sie weniger Reize empfangen müssen, um zu feuern und dass die Übertragung von einer Nervenzelle zur anderen allgemein schneller wird. Das führt nicht nur zu schnelleren, sondern auch zu klareren Denkvorgängen. Racetame sind darüber hinaus so effektiv, weil sie die Blut-Hirn-Schranke ohne große Probleme passieren können und dadurch fast die gesamte Menge des Stoffes im Körper ihr Ziel, das Gehirn, erreicht und dort ihre volle Wirkung entfalten kann.

Racetame Dosierung

Die Dosierungen von Racetamen hängen stark von ihrer jeweiligen Stärke ab und schwanken zwischen einigen Milligramm bei sehr starken Substanzen wie Phenylpiracetam und wenigen Gramm bei weniger starken wie Piracetam. Die meisten Racetame sind jedoch sehr gut verträglich und eine Überdosis ist oft kein Problem, da Überschüsse vom Körper einfach ausgeschieden werden. Dadurch ist der Nutzer bei der Dosierung der Mittel auch relativ frei und kann die für seinen Körper optimal verträgliche, aber dennoch effektive Menge finden, wobei jedoch die Empfehlungen für das spezielle Racetam zu beachten sind. Racetame sind generell ungiftig und der Körper toleriert sie sehr gut. Allerdings kommt es oft vor, dass Nutzer eine sogenannte Toleranz gegenüber dem Mittel aufbauen, die Menge, ab der eine Wirkung eintritt, also immer größer wird. Dadurch sind zunächst einmal höhere Dosen und bei einigen Mitteln auch eine Einnahme in Zyklen erforderlich. Das bedeutet, dass man zwischen den Einnahmeperioden Pausen einbaut, in denen der Körper sich wieder erholen kann.

Racetame sind vielseitig kombinierbar und vertragen sich untereinander in Stacks hervorragend. Vor allem mit Cholin zeigen sie hervorragende Resultate, aber auch mit vielen anderen Nootropika lassen sie sich gut verbinden, um ihre Wirkung zu potenzieren und sie damit effektiver bei der Steigerung der kognitiven Leistung zu machen. Eine Zugabe von Cholin ist oft sogar vonnöten oder wird zumindest empfohlen, weil der Cholinverbrauch durch die gesteigerte Aktivität im Gehirn deutlich ansteigt und der Körper mit der Produktion nicht mehr nachkommt. Durch eine Ergänzung dieses Mittels kann man somit einigen Nebenwirkungen vorbeugen. Darunter fallen vor allem die gelegentlich bei Racetamen aus diesem Grund auftretenden Kopfschmerzen. Außer diesen haben die Mittel jedoch nur sehr selten irgendwelche Nebenwirkungen, Fälle in denen von Nebenwirkungen durch Überdosen berichtet wurde sind nur von den stärkeren Mitteln bekannt.

Generell kann man Racetame jedoch aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der Tatsache, dass sie sehr lange und gut erforscht und getestet wurden, als äußerst sicher bezeichnen. Damit eigenen sie sich perfekt als Mittel, die kognitive Leistung zu steigern und bieten ein vielfältiges Angebot an verschiedenen Substanzen, von denen jede ihre eigenen spezifischen Vorteile mitbringt und eine bestimmte Stärke aufweist, wodurch sie sehr gut variierbar und auch kombinierbar sind. Durch diese Eigenschaften sind sie das optimale Werkzeug für einen gesünderen, schnelleren und leistungsfähigeren Verstand.